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Selbstschutz


Ratgeber Notfallvorsorge Stand August 2013

Gerade in Krisen und bei Katastrophen kommt den Maßnahmen, die jedermann selbst treffen kann, besondere Bedeutung zu, sind in solchen Situationen doch die Hilfskräfte häufig mit so vielen Notrufersuchen konfrontiert, daß nicht alle sofort abgearbeitet werden können. SELBSTSCHUTZ ist die Überbrückung der Zeitspanne vom Eintritt einer Notsituation bis zum Eintreffen und Wirksamwerden einer organisierten Hilfe!

Besonders bedeutsam sind dabei das Vorbereitet sein und das Helfen können. Erlerntes Sachwissen und gezielte Vorsorgen können dazu beitragen, dass Unfälle oder Katastrophen bis zum Eintreffen der organisierten Hilfe ohne zusätzlichen Schaden überstanden werden und bereits erste wirksame Maßnahmen zur Schadensbewältigung ergriffen werden können.

Selbstschutz umfaßt beispielsweise eine Erste-Hilfe-Ausbildung, einen krisenfester Haushalt (Vorräte an Getränken, Nahrungsmitteln, Batterien, Leuchtmitteln,…), vorbereitete wichtige Unterlagen, Vorbereitungen für Evakuierungen usw.

Nur wer sich selbst notwendige Kenntnisse aneignet und eigene materielle Vorsorgen trifft, wird in der Lage sein, sich selbst effektiv zu schützen.

Eine sehr gute Hilfe bietet die Broschüre des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe:

 

Erste-Hilfe-Kurse ( 8 Doppelstunden á 90 Minuten) bieten nachfolgende Hilfsorganisationen an:

Einen vollständigen Überblick über Selbsthilfe bieten:

Beachten Sie in Katastrophen- und Krisenfällen, von denen Sie betroffen sein könnten, insbesondere folgende generellen Verhaltensregeln:

  • Bewahren Sie Ruhe! Geraten Sie nicht Panik!
  • Befolgen Sie die Anordnungen der Sicherheits- und Katastrophenschutzbehörden!
  • Schalten Sie gegebenenfalls den Rundfunk ein und achten auf Durchsagen und Meldungen im Radio und Fernsehen!
  • Benutzen Sie nur in äußersten Notfällen die Notrufnummern, um diese nicht für Notfälle und für die Einsatzkräfte zu blockieren! Benutzen Sie im Übrigen, sofern eingerichet, die Bürgertelefone der Katastrophenschutzbehörden!
  • Informieren Sie gegebenenfalls Nachbarn und hilfebedürftige Personen!

 

Stand: 05.06.2018